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- Alle Bilder der vorliegenden Edition sind Ausschnitte mit bis zu
- 10-billionenfacher Vergr÷▀erung aus dem Rand der
- Mandelbrotmenge. Diese Menge ist benannt nach dem Mathematiker Benoit B.
- Mandelbrot, der als erster ihre fraktale, selbstΣhnliche Struktur
- entdeckte und damit den Grundstein fⁿr die Fraktalgeometrie
- legte.
-
- Es handelt sich dabei um die zusammenhΣngende Teilmenge von Punkten c
- der komplexen Zahlenebene, fⁿr die
-
- 2
- |Z | mit Z = Z + c und Z = (0,0)
- | n| n n+1 0
-
- fⁿr n gegen unendlich beschrΣnkt bleibt. Da die Iteration, die zum
- Feststellen der Zugeh÷rigkeit notwendig wΣre, in der Praxis nur endlich
- oft durchgefⁿhrt werden kann, wird eine maximale Iterationstiefe
- festgelegt. Diese betrug bei den vorliegenden Bildern bis zu 65000.
- Wurde der Ausgangspunkt bis zum Erreichen dieser maximalen
- Tiefe noch nicht ausgeschlossen, so wird er als der Menge zugeh÷rig
- angenommen und im resultierenden Bild schwarz eingefΣrbt.
- Die Hauptform der Menge erinnert in ihrem Aussehen an zu einer
- MΣnnchenform zusammengesteckte Kugeln oder ─pfel - daher wird sie
- hΣufig auch ApfelmΣnnchen genannt. Diese Grundform findet sich auf
- Grund der SelbstΣhnlichkeit in vielen Bildern wieder.
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- Der Ausschluss von Punkten stⁿtzt sich auf eine Eigenschaft der
- Iterationsformel, welche besagt, da▀ |Zn| unbeschrΣnkt wΣchst, wenn der
- Punkt au▀erhalb eines Kreises mit bestimmtem Radius um den Ursprung liegt.
- Fⁿr die vorliegenden Bilder wurde dieser Grenzradius als 10 angenommen,
- d.h. die Iteration bricht ab, wenn der Punkt Zn au▀erhalb dieses Kreises
- zu liegen kommt - der Ausgangspunkt geh÷rt dann nicht zur Menge.
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- Die Bilder entstehen nun, indem fⁿr einen gewΣhlten Ausschnitt der
- Zahlenebene alle Punkte entsprechend der verwendeten Aufl÷sung auf ihre
- Zugeh÷rigkeit zur Mandelbrotmenge nach dem genannten Verfahren
- untersucht werden. Die nicht zur Menge geh÷rigen Punkte werden
- entsprechend der Iterationstiefe, bei der Ausschluss erkannt wurde,
- eingefΣrbt. Die Mandelbrotmenge selbst ist also in den Bildern als
- schwarze FlΣche zu erkennen, wΣhrend die andersfarbigen FlΣchen den
- Rand der Menge darstellen. In einzelnen FΣllen wurde zur besseren
- optischen Wirkung die Farbe Schwarz auch im Randbereich eingesetzt.
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- Alle Bilder mit Ausnahme von frac0000, das eine ▄bersicht ⁿber die
- gesamte Mandelbrotmenge darstellt, sind vergr÷▀erte Aussschnitte eines
- anderen Bildes. Dadurch ergibt sich insgesamt eine Hierarchie von
- Ausschnitten mit frac0000 als Wurzel. Die Numerierung der Bilder entsteht
- durch topologisches Sortieren aller Ausschnitte. In der Datei mappings
- ist eine Abbildung der Nummern auf Namen verzeichnet, die einen Rⁿckschlu▀
- auf die Stellung der Bilder innerhalb der Hierarchie erlauben. Der Name
- 0 bezeichnet das ▄bersichtsbild, a den ersten Ausschnitt, b den zweiten
- Ausschnitt usw. Der Name aa bezeichnet den ersten Ausschnitt des Bildes a,
- ab den zweiten. Entsprechend bezeichnet acab den zweiten Auschnitt von
- Ausschnitt a des dritten Ausschnitts des ersten Ausschnitts des
- ▄bersichtsbildes. Zur besseren Lesbarkeit wurden mehrfach hintereinander
- auftretende gleiche Buchstaben durch diesen Buchstaben mit vorgestellter
- Anzahl abgekⁿrzt, z.B. wird so aus dem ausfⁿhrlichen Namen abaacbbb die
- Kurzform ab2ac3b.
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